Eine szenische Collage über das Leben der Frida Kahlo in Bild, Schauspiel und Musik

Frida Kahlo war die bedeutendste Malerin Mexikos (1907 - 1954). Bestimmend für ihr Leben und ihr Werk
war ein schwerer Unfall in jungen Jahren, von dessen Folgen sie sich Zeit ihres Lebens nicht mehr erholte. Sie war über Monate ans Bett gefesselt und trug im Laufe ihres Lebens immer wieder ein Stützkorsett, um ihre beschädigte Wirbelsäule zu stabilisieren. Um sich von ihrem Schmerz, ihrer Angst und Trauer zu befreien, begann sie zu malen. Sie verarbeitete die Tragik ihres Lebens in ihrer Kunst. Sie schuf Bilder von einem eigenartigen Magnetismus und von ungeheurer Intensität, die den Betrachter in ihren Sog hineinziehen.
Sie malte, was sie lebte - ihre schwere Wirklichkeit, provokante Bilder, die von den traumatischen Erfahrungen des Schmerzes und der Liebe geprägt sind.
Der zweite schwerwiegende Unfall ihres Lebens war die tragische Liebe zu Diego Rivera, dem weltberühmten mexikanischen Wandmaler. Sie führten eine wildbewegte Ehe, die Frida an den Rand der Verzweiflung brachte und die sie in ihren Selbstbildnissen dokumentierte.
Trotz ihres tragischen Schicksals glaubte sie an das Leben. Ihre unzerstörbare Frohnatur siegte über allen Schmerz, und noch eine Woche vor ihrem Tode schrieb sie unter ihr letztes Bild in blutroter Farbe ihr Lebensmotto "VIVA LA VIDA".
Veronika Karnich und Peter von Schultz schildern in diesem Programm in bewegenden Bildern das Leben dieser großen Malerin, mit allen Essenzen, die ihre Kunst beeinflußt haben - der Unfall, die Liebe, der Tod, die Fehlgeburten, die Politik, die mexikanischen Wurzeln.
Es erwartet Sie ein spannender Bilderbogen, der von den Klängen lateinamerikanischer Musik, die Frida Kahlo sehr liebte, untermalt wird.

Veronika Kranich: Frida Kahlo
Text / Gesang / Regie / Kostüm
Peter von Schultz: Sprecher Diego Rivera
Mittwoch, 05.10.2005, 20.00 Uhr
Theater Wedel, Rosengarten 9
Eintritt 13,- Euro, Mitglieder 11,- Euro
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