Friedrich Dönhoff

„Eigentlich war es wie eine Befreiung, endlich Kriminalromane schreiben zu können“, sagte Friedrich Dönhoff in einem Interview, das Volker Albers mit dem Großneffen von Marion Gräfin Dönhoff für das „Hamburger Abendblatt“ führte.
Erste Autorenerfolge feierte Friedrich Dönhoff als Verfasser viel beachteter Sachbücher, in denen er auf Spurensuche im Leben von Menschen des 20. Jahrhunderts gegangen war. Im Frühjahr 2008 gab Dönhoff als Erzähler seinen Einstand mit dem Kriminalroman „Savoy Blues“.
Der Roman zählte zu den erfolgreichsten Debüts dieses Genres. Der scheinbar unspektakuläre Tod eines pensionierten Briefzustellers steht am Beginn einer Serie von rätselhaften Todesfällen. Im Laufe der Ermittlungen wird Kriminalkommissar Fink bewusst, dass das Motiv des Täters in der Zeit des „Dritten Reiches“ zu finden ist: Die Opfer gehörten als junge Männer zur Hamburg Swing-Jugend.
Dönhoffs „Savoy Blues“ ist ein Roman, der spannend davon erzählt, wie der Schatten der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein reichen.
Dies ist eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Heymann/Wedel.
Do. 22.01.09, 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Schulauer Fährhaus, Parnaßstr. 29
Eintritt 8,- Euro, Mitglieder 6,- Euro
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