Ausstellung

 

"2weitReise"

Dana Augusta & Wulf Peter Bestmann

Dana Augusta

Dana Augusta wurde in Transsilvanien, Rumänien geboren. Im Alter von 34 Jahren kam sie nach Deutschland. Sie lebt jetzt in Hamburg und arbeitet als freischaffende Künstlerin.

Seit geraumer Zeit steht das komplexe und für Dana Augusta faszinierende Thema „Körpersprache“
im Mittelpunkt ihrer Arbeit. In diesem Kontext hat sie versucht, in der Reihe „Metamorphose“ den menschlichen Körper als Metapher des Schicksals darzustellen.

Das gesamte Konzept ist als Konglomerat und Ausdruck ihrer Welt zu verstehen, „die Welt als Karussell der Gefühle und der Träume, der Neigung und der Hoffnung“. Die Inspiration der klassischen Epoche, die feine Reliefarbeit und die dezente Farbpalette gestalten die Werke als Freske der Gegenwart.
Die Motive selbst befassen sich mit dem Thema Mensch und Teilaspekten wie Hände, Köpfe, Torso, mythologische Anregungen und Elemente wie Wasser, Erde, Feuer fließen dabei in die Arbeiten hinein.

Dana Augusta: „Ich lasse meine Bilder arbeiten. Es kommt vor, durchaus gewollt, dass die Werke an Substanz verlieren. Manchmal wird man unter den Bildern abgeblätterte Farbe oder Marmorpulver finden. Für mich ist das ein Zeichnen der Vergänglichkeit, wobei eine eigene mystische Darstellung des menschlichen Körpers entsteht. Meine Absicht ist dabei, einfach den Körper als offene Sphäre, voller Optimismus und Harmonie darzubieten. Das Resultat entspricht auch meinem Credo.“

Wulf Peter Bestmann

Wulf Peter Bestmann wurde in Hamburg geboren und lebt auch noch heute dort. Bereits in der Kindheit liebte er es, zu zeichnen und zu malen. Als Computer Grafik-Designer machte er sich selbstständig und arbeitet seitdem als freischaffender Künstler, Illustrator und Kommunikationsdesigner.

Wulf Peter Bestmann ist Autodidakt. Er hat in seinem Leben noch nie eine Kunstschule oder Akademie von innen gesehen. Diese Tatsache ermöglicht es ihm, frei und manchmal auch unkonventionell, mit verschiedenen Techniken und Materialien zu experimentieren, ohne sich an starre Regeln halten zu müssen.
Wenn ihn ein Thema gepackt hat, entsteht daraus in kürzester Zeit eine neue Serie, die sich weiterentwickelt, bis das Thema ausgereizt ist. Oft wird eine Geschichte erzählt, die sich dem Betrachter oft erst nach längerer Zeit zu erkennen gibt. Bestmanns Stil ist figürlich, abstrakt, meistens Mischtechniken. In seinen Bildern verwendet er Acryl, Sand, Buntstift, Ölpastell, Öl. In den Collagen Treibholz, Acryl, Sand und Pflanzenteile.


Ausstellung: 15.01. - 15.02.2008
Vernissage Di. 15.01.08, 19.30 Uhr
Rathaus Wedel, Rathausplatz 3-5

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